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Der Innenraum der Marienkirche ist ein einschiffiger Hallenbau von 40 Metern Länge, 17,5 Metern Breite und ca. 22 Metern Höhe. Im Osten schließt sich der einschiffige Chor mit 3 Fensterachsen an. Aufgrund der beachtlichen Größe und der kathedralenartigen Akustik wird die Kirche auch oft als "Juradom" bezeichnet. Auch im Innenraum sieht der
Besucher überwiegend Treuchtlinger Marmor und Holz verwendet. Der große
Hochaltar, auf dem das Tabernakel steht, besteht aus einer einzigen
massiven Marmorplatte von mehr als 2500 Kilogramm Gewicht. |
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Hochaltar mit Teilen des Altarfreskos (Franz Luibl, München, 1960) |
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Aus der abgetragenen
Vierzehn - Nothelfer - Kapelle dürften die fünf spätgotischen Figuren
aus dem Linken Seitenaltar stammen; sie werden Hans Pildschnitzer, dem
Meister des Eichstätter Domaltares (um 1510), zugeschrieben. Es
handelt sich um die Heiligen Sebastian (1.v.l.), Martin (2.v.l.),
Willibald (4.v.l.),
sowie Christophorus (5.v.l.). Aus der Lambertuskirche stammt der in der Mitte
stehende St. Korbinian mit dem lastentragenden Bären (oder St. Gallus,
der einen Bären als Haustier gehalten haben soll?) |
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Der rechte Seitenaltar wird von der Treuchtlinger Madonna geziert, die das Jesuskind mit einer Traube in der Hand auf dem Arm hält. |
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Die Orgel der Marienkirche wurde von der Fa. Matthias Kreienbrink aus Osnabrück gebaut und am 24.11 1968 eingeweiht (Weiheorganist war Franz Lehrndorfer, der ehem. Organist des Münchner Liebfrauendomes). Eine Besonderheit dieses Instrumentes liegt in der Intonation auf offenem Fuß bei niedrigem Winddruck (der sog. Kernspaltenintonation), was ihr eine ganz eigene Klangcharakteristik verleiht, den gewaltigen Innenraum allerdings nicht so recht zu füllen vermochte. Eine
zehnwöchige Überholung wurde Ende September 2009
durch Orgelbauer Dieter Hausmann abgeschlossen; diese beinhaltete eine gründliche Ausreinigung,
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Disposition:
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Hauptwerk (I): |
Schwellwerk (II): |
Pedal: |
| Pommer 16´ | Spitzgamba 8´ | Prinzipal 16´ |
| Prinzipal 8´ | Schwebung ab c 8´ | Untersatz 16´ |
| Gemshorn 8´ | Rohrflöte 8´ | Oktavbass 8´ |
| Oktave 4´ | Prinzipal 4´ | Baßflöte 8´ |
| Kleingedackt 4´ | Koppelflöte 4´ | Choralbass 4´ |
| Quinte 2 2/3´ | Nachthorn 2´ | Flachflöte 2´ |
| Superoktave 2´ | Sifflöte 1 1/3´ | Rauschpfeife 4f. 2 2/3´ |
| Mixtur 4-6fach 1 1/3´ | Oktave 1´ | Posaune 16´ |
| Hellcymbel 3fach 1/2´ | Septsesquialter 2-3f. 2 2/3´+ 1 3/5´ + 1 1/7´ | Clairon 4´ |
| Silbermanntrompete 8´ | Scharff 4fach 1´ |
| Holzdulcian 16´ |
| Koppel: II/I | Schalmey 8´ | Koppeln: I/P, II/P |
| Tremulant | ||
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